Arabella Kunstforum 2017

Literatur und Malerei zum 140. Geburtstag von Herrmann Hesse

Hermann Hesses 140. Geburtstag nahm die Gruppe PRISMA zum Anlass, sich mit dem poetischen Schaffen und dem dichterischen Vermächtnis Hesses auseinanderzusetzen

…. sich selbst zu suchen, den eigenen Weg vorwärts zu tasten, einerlei, wohin er führte …. (aus Demian)

um mit diesen und anderen Texten sich auf eine Reise ins eigene Innere zu begeben und mit der jeweils eigenen Bildsprache in einen Dialog mit dem Dichter zu treten.

Bürgerhaus Unterföhring 2016

Wir sind die Gruppe PRISMA, und haben auf unsere Fahne die Verknüpfung von Malerei mit Literatur geschrieben. Der Name PRISMA soll auf die unterschiedlichen Positionen der 5 Künstlerpersönlichkeiten hinweisen, mit denen wir uns gemeinsamen Themen nähern.

Shakespeare-Projekt  zum 400. Todesjahr – 2016

Festspiel zu 1000 Jahre Schwarzenfeld – 2015

Die Holnsteiner
… von Dame, König und Rossober ….

historisches Festspiel
von Helga Katrin Stano, Co-Autorin (Bühnenfassung) und Regie Jutta Bollwein

Die Geschichte der Grafen von Holnstein – eine Geschichte von Liebe, Macht und Königstreue? Verwandt mit dem bayerischen Königshaus bekleideten die Holnsteiner oft wichtige Ämter und besetzten Schlüsselpositionen in Staat und Gesellschaft.

In 3 Akten werden wichtige historische Episoden dargestellt und somit dem Vergessen entrissen.

Schwarzenfeld profitierte in vielerlei Hinsicht von seinem Grafengeschlecht.

Aufführungstermine: 9. 10. 11. 16. 17. 18. Okt. 2015
im Jugendheim Schwarzenfeld

Erster Akt
Ein kurfürstlicher Seitensprung mit Folgen

Karl Albrecht (1697 – 1745) ist Kurprinz von Bayern. Die Heirat mit Erzherzogin Maria Amalia von Österreich hält ihn nicht davon ab, mit seiner 16-jährigen Geliebten, Carlotta von Ingenheim, einen Sohn zu zeugen.

Franz Ludwig kommt 1723 zur Welt. Karl Albrecht legitimiert ihn, verleiht ihm den Titel: Graf von Holnstein aus Bayern, und erlaubt ihm, das Wappen der Herzöge und Kurfürsten von Bayern zu tragen – allerdings versehen mit dem Bastardbalken.

Die Holnsteiner werden erbliche Statthalter der Oberpfalz und somit die Regenten des „Fürstentums der Oberen Pfalz“ mit einer Residenz in Amberg

Zweiter Akt
Glutäugige Fronbergerin in der Schönheitengalerie

Karl Theodor, Graf von Holnstein (1797–1857) ist Königlicher Kämmerer bei König Ludwig I. 1831 heiratet er die reiche und bildhübsche 16-jährige Caroline von Spiering, Erbin von Fronberg.

Das Paar lebt in München. Hier avanciert Caroline rasch zum umschwärmten Mittelpunkt der Hofgesellschaft. Der König ist von der blutjungen Gräfin entzückt und lässt sie von seinem Hofmaler Josef Karl Stieler für die Schönheitengalerie malen.

Die Hofdamen beobachten und kommentieren das Geschehen voll Neid und Mißgunst.

Nach der Geburt eines Erben verläßt Caroline ihren Ehemann und zieht mit ihrem Geliebten, Freiherrn Wilhelm von Künsberg, auf ihr Schloss in Fronberg.

Dritter Akt
Der bayerische „Roßober“ im Spiel der Macht

Im dritten Akt befinden wir uns in der Zeit ab 1863.
Graf Maximilian Karl Theodor von Holnstein aus Bayern (1835 – 1895), Sohn Karl Theodors und der schönen Caroline, ist Jugendfreund und engster Vertraute König Ludwig II. Als wichtigster Ratgeber ist er unmittelbar an der Entstehung des“Kaiserbriefes“ beteiligt. Nachdem Holnstein sich weigert, weiter Geld für Ludwigs schuldenträchtige Baulust zu beschaffen, fällt er über Nacht in Ungnade. Er zieht sich auf sein Schloss nach Schwarzenfeld zurück. Die Schwarzenfelder diskutieren, politisieren und schimpfen lautstark auf die Obrigkeit. Eine wichtige Rolle in der bayrischen Politik spielen Fürst Otto von Bismarck und der umstrittene Dr. von Gudden
&nbps;

1. Akt
Frau Hofmarschall stellt alle vor: Mühelos erkennt man, dass dieser Akt in der Zeit des Rokoko spielt (1723)
2. Akt
Gut hundert Jahre später: Die Allonge-Perücken sind von Motten gefressen, alte Zöpfe abgeschnitten. Bayern ist nun Königreich. König Ludwig I. regiert über das Land. Wir befinden uns in der Zeit des Biedermeiers (1831).
3. Akt
Nur eine Generation später: Maximilian Graf von Holnstein aus Bayern (Sohn von Karl Theodor und Caroline) ist Jugendfreund, Vertrauter und Oberststallmeister bei König Ludwig II. (1865)

Premiere: beim Schlußsmonolog des Hormarschalls versammeln sich alle Schauspielern auf der Bühne.

… und so endet nun unsere Geschichte von Liebe, Macht und Königstreue in der 1000jährigen Chronik
der Marktgemeinde Schwarzenfeld – und in den Herzen unserer geneigten Gäste – wird sie für alle Zeiten als die
„Geschichte der Holnsteiner – von Dame, König und Rossober“ in Erinnerung bleiben!!!!

Pressestimme:

… Der Applaus wollte nicht enden, die Zuschauer riss es von den Stühlen, um mit Pfiffen und Bravo-Rufen Ihrer Begeisterung Ausdruck zu verleihen … Beleuchtung, Musik, Bühnenbild, Kostüme, Darbietung: alles ist aus einem Guss