Schöner Turm, Erding 2010

Münchner Merkur, Erdinger Anzeiger, 20. Nov.2010

Brücken zwischen geistiger und realer Welt

Erding – In einer kleinen Werkschau präsentiert der Künstler Horst R. Stano
in den Räumen des Kunstvereins Erding im Schönen Turm Arbeiten aus 20 Jahren.

Die Acryl-Bilder „Roca“ und „Nordkap“ stammen aus der jüngeren Schaffensperiode von Horst R. Stano. Foto: Niedergesäss

Eine Brücke schlagen zwischen geistiger und realer Welt, Bilder entstehen lassen ohne thematische
Vorgaben und dabei einen Dialog zwischen dem völlig ungegenständlichen Geschehen auf der
Leinwand und inneren Bildern zulassen – das ist der Ansatz, den Horst R. Stano in seiner Arbeit verfolgt.

Seit 1991 malt er, ist fast seit der Gründung des Kunstvereins Erding Mitglied und präsentiert in den
Räumen des Vereins im Schönen Turm bis Sonntag, 21. November, 14 Uhr bis 19 Uhr, in einer einzigartigen
Werkschau großformatige Bilder in Acryl und kleinformatige Aquarellele aus verschiedenen Schaffensperioden.

„Zu der Werkschau habe ich mich entschlossen, weil diese die Möglichkeit zulässt, einen Blick in meine
künstlerische Vergangenheit zu werfen“, so Stano. Er hat seinen gesamten Fundus durchgearbeitet mit
über 600 Arbeiten auf Papier und etwa 350 Bildern in Acryl. Bis ins Jahr 1993 reichen die ausgestellten
52 Werke zurück. Dabei hat er sich für frühe, gegenständliche bis zu neuen abstrakten Werken enttschieden.

Mit kleinen Arbeiten, die mit Filzstiften nebenbei beim Telefonieren entstanden, begann er und entdeckte die
Leidenschaft zur Malerei. Etwas von dieser frühen Arbeitsmethode ist geblieben.

Stano malt nicht an der Staffelei, sondern auf dem Boden oder der Tischplatte. Der Filzstift ist inzwischen der
Maurerkelle, Küchenrolle oder dem Kaffeelöffel gewichen und als Materialien verwendet er neben dem Acryl
beispielsweise auch Sand, Vulkanasche oder alte Zeitungsseiten und Buchseiten. Sie arbeitet er in seine
collagenhaften Bilder ein.

„Ich habe ein fotografisches Gedächtnis, lasse mich dadurch inspirieren und male aus der Erinnerung heraus,
beim Lesen von Büchern entstehen oft auch innere Bilder, die ich durch das Malen nach außen trage“, erklärt Stano.
nie.

DER NEUE TAG, Dienstag, 12. Oktober 2010

Wo die Seele zu Hause ist

Steinberg am See
Vernissage: Helga-Katrin Stano stellt im Museum Steinberg aus.
Steinberg am See. (rid) Die freischaffende Künstlerin Helga-Katrin Stano zeigt zur 825-Jahrfeier
der Gemeinde bis zum 24. Oktober im Museum 33 Bilder ihrer Sammlung. Bei der Vernissage
am Freitag stellte dritter Bürgermeister Bernd Hasselfeldt die Ausstellung unter das Motto:
„Heimat ist dort, wo die Seele zu Hause ist“.

Die professionelle Malerin lebt in München und hat ihre Wurzeln in Schwarzenfeld. Über ihre in
Steinberg am See lebende Schwester Jutta Bollwein kam der Kontakt zur Jubiläumsgemeinde zustande,
für die die Künstlerin auch das Bühnenbild und die Plakate zum historischen Schauspiel „Fluch und Sühne“
entworfen hat. Helga-Katrin Stano hat sich neben der Malerei auch noch der Fotografie und der
„Digital Art“ verschrieben. …